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Auf Umwegen zu den Lofoten

Wer sich mit Märchen und Sagen auskennt, weiß: Die Helden müssen immer einige Prüfungen bestehen, bis sie ihr Ziel erreichen. Ungefähr so ging es uns auch mit unserem nächsten Etappenziel, den Lofoten. Unser Monster, das es zu besiegen galt: Eine Umleitung! Klingt für euch nach „Mimimi“? Wartet es ab.

Nachdem wir also Dank Tinder unseren Glatteishorror überstanden haben, ging es Dienstagabend für uns weiter zu den Lofoten. An diesem Punkt würden wir gerne schreiben: Ja war nervig und wir werden zuhause in Kiel nie wieder in ein Auto steigen, aber wir sind wohlbehalten bei den Lofoten angekommen. Wäre aber irgendwie auch langweilig, oder? Natürlich hatte unser Streckengott noch einen „Hold my beer“ Moment für uns in petto.

Denn sehr weit sind wir nicht gekommen. Nach etwa 150 km standen wir vor einer Straßensperrung. Wohl gemerkt, der einzigen Straße, die vom Nordkap zu den Lofoten führt. Um 10 Uhr am nächsten Morgen sollte es ein Update geben, also war der Plan erstmal: Abwarten und Teetrinken. Gegen 1 Uhr nachts wurde uns jedoch bewusst, dass die Straßensperrung schon seit mehreren Tagen besteht und bei unserem Glück wahrscheinlich nicht ausgerechnet am nächsten Morgen wieder aufgemacht werden würde. Es war klar: Wir müssen weiter.

Weiter hieß in dem Fall aber nicht ein kleiner Umweg, sondern ein Mammutumweg von Sage und schreibe 900 km. Wir haben also, um eine Straßensperrung von 26 km zu umfahren, einmal die Strecke von Kiel nach Stuttgart zurückgelegt. Aber wir wurden belohnt. Endlich haben wir sie gesehen, die Polarlichter, auf die wir so lange gewartet haben.

Unser heutiges Learning kommt von einem netten Tankstellenmitarbeiter: Wie man auf richtig auf Eis fährt

  1. Ordentliche Reifen sind das A&O: Immer mit Spikes fahren
  2. In den Kurven nicht bremsen und beim Driften: Weiter Gas geben
  3. Das Auto nicht zu leicht beladen, ihr braucht genug Last auf der Achse
  4. Nicht dran denken dass es Eis ist, mit Spikes habt ihr ein fast normales Fahrgefühl
  5. Man wird nie schneller und besser fahren als die Norweger

Veröffentlicht von Maike Fischer

Maike Fischer
Moin, ich bin Maike. Gebürtige Schwäbin und seit fast 10 Jahren in Schleswig-Holstein verankert. Ursprünglich komme ich aus der Land- und Abfallwirtschaft, als Digital Native gehört mein Herz aber der Social Media Welt. Ich liebe es neue Trends zu entdecken, Accounts zu analysieren und blogge bei den Flash Bros über alle Themen rund um Social Media.